Windows 8 Beta steht zum freien Download bereit

Veröffentlicht am 29.02.2012 von Dionys Federer
Wie angekündigt hat Microsoft am Mittwoch, 29. Februar 2012 die Beta-Version von Windows 8 zum freien Download bereit gestellt, eine Registrierung oder Ähnliches ist nicht erforderlich.

Die von Microsoft als "Consumer Preview" bezeichnete Vorabversion steht als x86- und x64-Variante in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch sowie Chinesisch zur Verfügung. Die Auswahl der Sprachen neben Englisch dürfte dabei weniger mit der Größe des jeweiligen Zielpublikums zu tun haben als vielmehr damit, dass die ausgewählten Sprachen als besonders aufwendig gelten.

Das wichtigste neue Merkmal der Beta ist die neue Oberfläche im Metro-Design. Sie ist für die Touch-Bedienung optimiert, soll sich aber auch per Tastatur und Maus problemlos bedienen lassen. Im neuen Design präsentieren sich nicht nur die speziell für Windows 8 geschriebenen Metro-Apps, sondern auch der neue Startscreen, der das Startmenü ersetzt. Auf ihm finden sich die Programme als Kacheln wieder. Diese dienen nicht nur zum Starten einer Anwendung, sondern auch zur Anzeige von zusätzlichen Informationen, etwa der Anzahl der ungelesenen Mails. Mit dem Metro-Design will sich Microsoft endlich fit machen für die dank Geräten wie iPad und Co. entstandenen neuen Märkte. Der klassische Desktop ist aber weiterhin an Bord.

Zum Testen der Vorabversion eignet sich im Prinzip jeder Windows-7-taugliche PC. Microsoft empfiehlt als Mindestausstattung eine 1-GHz-CPU, 1 GByte Arbeitsspeicher (x64: 2 GByte) und 16 GByte freien Platz auf der Festplatte (x64: 20 GByte). Es sollte aber ein separater Testrechner sein, denn wie bei jeder Beta-Version sind Probleme bis hin zum Datenverlust nicht auszuschließen. Auf Produktivsystemen hat die Beta also nichts zu suchen, auch nicht als Parallelinstallation: Zumindest der alte Bootloader geht dabei verloren, weil das Setup-Programm der Beta ihn ohne jede Rückfrage überschreibt. Microsoft empfiehlt den Einsatz echter Hardware statt virtueller Maschinen, weil VMs "nicht die optimale Umgebung darstellen".