Sieben Tipps für mehr Sicherheit im Web

Veröffentlicht am 19.09.2011 von Dionys Federer
Sichere Passwörter, Smartphone-Schutz und Umgang auf sozialen Netzwerken: Wie Sie sich vor Online-Kriminellen schützen können.
  • Schützen Sie Ihr Handy vor Online-Kriminellen
    Passwörter für die Mailbox oder Zugangsdaten für das Online-Konto - um das Surfen komfortabler zu machen, speichern viele Nutzer diese Informationen gern mal auf dem Handy. Das Risiko dabei: Geht das Gerät verloren, können Dritte leicht auf die Daten zugreifen. Mithilfe von spezieller Software kann der Besitzer das Gerät per SMS aus der Ferne sperren lassen oder alle Inhalte löschen.
  • Gehen Sie sorgfältig mit Apps um
    Apps für Smartphones sind längst Alltag geworden: ob Wetterberichte, Horoskope oder Online-Spiele - der Download ist mit nur wenigen Klicks abgeschlossen und die App ist sofort einsatzbereit. Viele Nutzer sind sich dabei nicht bewusst, dass in diesen Anwendungen häufig Schadprogramme installiert sind. Experten warnen vor sorglosem Umgang mit Applikationen: Achten Sie immer darauf, welche Berechtigungen die Anwendung verlangt und auf welche Daten sie zugreifen will. Spezielle Sicherheitssoftware für Handys hilft Ihnen, schädliche Anwendungen zu erkennen und sich davor zu schützen.
  • Passwörter: Machen Sie es Hackern nicht allzu leicht
    Bei der Wahl des Passwortes ist es den meisten Nutzern vor allem wichtig, dass sie es sich leicht merken können: Gern nimmt man sich den Namen der Katze oder den eigenen Geburtsort als Passwort. Doch im Zeitalter von sozialen Netzwerken ist es für die Kriminellen nicht schwer, an solche Informationen heranzukommen und allzu einfache Passwörter zu erraten. Daher gilt: Überlegen Sie sich ein komplexes Passwort, das aus verschiedenen Zeichen besteht und Grossbuchstaben und Ziffern beinhaltet. Ändern Sie es in regelmässigen Abständen.
  • "Weniger ist mehr" - Prinzip gilt nicht bei Passwörtern!
    Ein universelles Passwort, das man für alle Dienste und Accounts nutzt, ist nicht nur für den Nutzer selbst bequem, sondern eventuell auch für Kriminelle: Hat man es einmal erraten, bekommt man überall Zugang - sei es auf E-Mails, Facebook oder Online-Banking. Nutzen Sie daher nie das gleiche Passwort für alles!
  • Vorsicht bei "Freunden"
    Jeder, der aktiv soziale Netzwerke nutzt, kennt das: Filmtipps, spannende Websites oder neue Applikationen - täglich bekommt man Links und Empfehlungen zugeschickt. Wer einfach darauf klickt, kann bestraft werden: Solche Links sind häufig Quellen von Schadprogrammen. Achten Sie darauf, wen Sie zu Ihren Freunden hinzufügen. Immer wieder schleichen sich Kriminelle in digitale Freundeskreise ein und verbreiten dort bösartige Links oder spionieren Informationen aus. Eine Freundschaftsanfrage können Sie ruhig mal ablehnen, wenn Sie den Absender nicht kennen.
  • Schützen Sie Ihre Privatsphäre - auch bei Statusmeldungen und Fotoalben
    Soziale Netzwerke verführen zu einem sehr unbedarften Umgang mit Informationen. Posts wie "Bin ab sofort zwei Wochen in den Ferien!" oder "Hier für alle meine neue Handynummer" sind keine Seltenheit. Bevor Sie etwas posten, überlegen Sie sich, ob Sie es tatsächlich mit allen Freunden, Kollegen und Bekannten teilen möchten. Das betrifft auch Bilder aus Ihren Sommerferien oder die von der letzten gemeinsamen Feier mit Kollegen.
  • Komplexer Schutz gegen komplexe Bedrohungen
    Je komplexer die Gefahren, desto komplexer und vielschichtiger sollte auch der Schutz sein. Passen Sie Ihren Browserschutz an und überprüfen Sie die Sicherheitseinstellungen in Ihrem Profil bei Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die automatischen Einstellungen ausreichend sind. Gehen Sie nicht ohne eine umfassende Sicherheitssoftware ins Internet: Auch wenn Sie nur kurz Ihre E-Mails checken möchten, kann Ihr Computer innerhalb von wenigen Minuten infiziert werden.

Quelle: Symantec

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